scrabble, Bühnenbild

Tanzbelag, Folienfarbe, PVC-Klebebänder, Silhouette aus MDF, Theaterfarbe, Konstruktionslatten, Projektionsleinwand, Gummibänder, 2008

scrabble, Kunst- und Theaterprojekt in der Euregio Maas-Rhein, 2007/2008

Das interdisziplinäre Kunst- und Theaterprojekt scrabble präsentierte sich 2008 in der Euregio Maas-Rhein. Mit dem Ziel, eine gemeinsame Produktion zu entwickeln, arbeiteten die Regisseurin und Choreographin Nicole Erbe, die Bildende Künstlerin Dorthe Goeden, der Kameramann Bernd Weishaupt und die Musikerin Sonja Mischor gemeinsam an dem Projekt, das von der Kulturvereinigung Chudoscnik Sunergia VoG (Eupen, B) und dem Spürbar Theater e.V. (Aachen, D) getragen wurde. Die Bausteine dafür sammelten die Beteiligten während einer Besuchsreihe an zahlreichen Orten der Euregio Maas-Rhein, beginnend mit einem Arbeitsaufenthalt im Alten Schlachthof in Eupen im April 2007. Von dort stammen erste Textfragmente, Zeichnungen, Klang- und Videoaufnahmen. Im Laufe der Projektarbeit entstanden Positionen, die in Auszügen kombiniert zu der abschließenden Gemeinschaftsarbeit, der Theaterproduktion scrabble, miteinander verknüpft wurden. Die von Nicole Erbe entwickelte Textgrundlage und die Choreographie dienten als Basis für die Entwicklung des Stücks gemeinsam mit den Schauspielern Jochen Deuticke (Aachen, D), Luc Schiltz (Liège, B/Senningerberg, L) und Evelyne Verhellen (Maastricht, NL/Gent, B). Es entstand eine dreisprachige Inszenierung (Niederländisch, Französisch, Deutsch), die von der Begegnung dreier Menschen aus drei verschiedenen Ländern berichtet. Trotz Sprachbarrieren verbringen sie eine bestimmte Zeit miteinander. Wünsche und Wirklichkeit beginnen dabei zu verschwimmen, und auf amüsante Weise wird von menschlichen Stärken wie Schwächen und immer wieder auftretenden Missverständnissen berichtet.

Das Projekt konnte realisiert werden dank der Unterstützung der Europäischen Union (Interreg III A- Programm der Euregio Maas-Rhein), des Landes NRW, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, der Stadt Eupen, des Kulturbetriebs der Stadt Aachen und der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen.

Weitere Informationen: www.diractors.de